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| Sunday, 22 March 2009 23:32 |
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Wir betreiben in Mannheim folgende Einrichtungen in freier Trägerschaft: * Ergänzungsschule ab Jahrgang 1 bis (im Endausbau) 12, d.h. von erster Klasse bis zum Abitur (mit gleichzeitigem Erwerb eines Berufsabschlusses), z.T. im Aufbau * Kindertageseinrichtungen (Kindergarten/Krabbelstube/Krippe mit der Möglichkeit der Ganztagsbetreuung - im Aufbau). Alle unsere Einrichtungen arbeiten nach eigenem reformpädagogischem Konzept, das u.a. auf den Pädagogiken von Maria Montessori, Celestin Freinet u.v.a. basiert. Zentrales Element dieser Erziehungsmethoden ist die sog. Freiarbeit, d.h. Kinder beschäftigen sich in vorbereiteter (= zum Lernen anregender) Umgebung (Montessori) mit speziellen, auf die jeweilige Altersstufe und Entwicklung des Kindes abgestimmten didaktischen Materialien oder erarbeiten sich Kenntnisse und Fähigkeiten in "Ateliers", bzw. drucken ihre in selbst gewählten oder gemeinsamen Projekten erarbeiteten Ergebnisse und teilen sie so auch anderen mit (Klassen- und Schulzeitungen, die z.T. mit anderen Schulen, manchmal sogar weltweit, ausgetauscht werden, wodurch verstärkt Schreibanlässe geschaffen werden - diese Arbeitsweise geht i.W. auf Freinet zurück). Die Kinder schulen so auch ihren Schreibstil und achten selbst mit Eifer auf korrekte Rechtschreibung, schließlich wollen sie sich fehlerfrei gedruckt sehen! Kinder lernen in einem Montessori-Kindergarten oft schon mit ca. vier Jahren Lesen. Während das Schreiben eine gewisse "Fingerfertigkeit", d.h. muskuläre Koordinationsleistungen erfordert, für die viele Kinder erst mit ca. sechs Jahren reif sind, können Kinder i.d.R. das Lesen schon viel früher lernen, so, wie z.B. Kleinkinder auch zuerst hören und verstehen und danach erst sprechen lernen, weil auch das Sprechen wesentlich höhere Anforderungen an die Muskelkoordination stellt, als das passive Hören und Verstehen. Nach verschiedenen Untersuchungen sind solche Kinder oft in der dritten Jahrgangsstufe in vielen "Fächern" bereits so weit wie Kinder herkömmlicher Schulen in der vierten Jahrgangsstufe. Die Ganztagsschule, in der auch nachmttags pädagogisch gearbeitet und die Kinder nicht nur beaufsichtigt werden, tut ein Übriges dazu, den Lernprozeß zu intensivieren und erlaubt, ebenso wie die angebotene Ferienbetreuung, im Rahmen von u.a. Projektarbeit Kenntnisse und Fähigeiten ganzheitlich zu vermitteln, die in einem regulären Lehrplan zu kurz kommen. Hinzu kommen Praktika u.a. in Betrieben, die manche Kinder bei Eignung schon ab der fünften Jahrgangsstufe beginnen und regelmäßig ein bis mehrmals im Jahr absolvieren, auch hier intensiv von der Schule mit betreut und abgestimmt auf den und mit dem jeweiligen Betrieb. Intensiver Kontakt der Lehrkräfte untereinander und mit den Kindern in altersgemischten Lerngruppen (Petersen) von nicht mehr als ca. 20 Kindern, sowie die laufende Einbeziehung des Elternhauses in die schulische Entwicklung des Kindes (auch durch Eltern-Mitarbeit in bestimmtem Umfang) erlauben ein viel intensiveres Eingehen auf das einzelne Kind, als das im herkömmlichen schulischen Umfeld möglich wäre. Flankiert werden diese Unterrichtsmethoden von zusätzlichen Einzelbetreuungen da, wo es spezielle Defizite auszugleichen (ADHS, Legasthenie, Dyskalkulie u.a.) oder Begabungen besonders zu wecken und zu fördern gilt. Wir übersehen weder evtl. Lernschwächen noch verkennen wir die mögliche Hochbegabung Ihres Kindes! Einzelsitzungen stehen auch dann auf dem "Lehrplan", wenn durch negative Lernvorerfahrungen gehemmte oder geschädigte Kinder wieder Anschluß an ihre inneren Ressourcen erlangen und neues Selbstvertrauen gewinnen müssen. Auch Kinder, die erst in höheren Jahrgängen zu unserer Schule stoßen, werden speziell betreut, damit sie mit der für sie oft ungewohnten Freiheit umgehen und sie sinnvoll zu nutzen lernen. Dabei setzen unsere Lehrkräfte, Erzieher(innen) und fallweise hinzugezogenen externen Honorarkräfte ein vielfältiges Instrumentarium moderner Diagnose- und Lehrmethoden ein, wie es in dieser Kombination und Dichte kaum sonst im Elementar-, Primar- oder Sekundarstufen-Bereich angewendet wird (vgl. Suggestopädie, Schnellesetechniken, Gedächtnisschulung, Sprachdramaturgie u.v.a.m.). Diese Methoden, die sich schon seit Jahrzehnten in der Erwachsenenbildung bewährt haben, können bei Kindern mit z.T. noch wesentlich größerer Effektvität eingesetzt werden, da Kinder in ihrer Idee, "wie man (vermeintlich) lernt" noch nicht so vorgeprägt sind. Zudem können die Schülerinnen und Schüler bei uns neben ihrem Schulabschluß auch noch einen Beruf erlernen und einen vollgültigen Berufsabschluß erwerben, z.B. als Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation oder als Fachinformatiker/in u.a. Beachten Sie bitte auch die Angebote unserer Partner! Neuigkeiten/Veranstaltungstermine erfahren Sie unter Neuigkeiten. |




